February 12, 2007

Computermarke Eigenbau

Posted in Anleitung, Computer

In diesem Beitrag wird mit etwa 200 Bildern Schritt für Schritt dargestellt, wie ein neuer Computer aus einzelnen Komponenten zusammengebaut wird. Die einzelnen Komponenten waren im Internet bestellt worden. Nach einigen wenigen Tagen Wartezeit waren dann alle Teile geliefert worden. Es ist Zeit für den Zusammenbau, um den es im folgenden Artikel gehen soll.

Zunächst gibt es einen Überblick über einige Komponenten: Mainboard, CPU, DVD-Brenner, RAM, Netzteil, Computergehäuse, CPU-Kühler.

Dann wird der Computer zusammengebaut:
- CPU auf Mainboard fixieren,
- CPU-Kühler auf Mainboard setzen,
- Arbeitsspeicher einbauen
- Netzteil einbauen,
- I/O-Shield auswechseln,
- Gehäuse für Mainboard-Einbau vorbereiten,
- Mainboard einbauen,
- DVD-Laufwerke einsetzen,
- Festplatte einbauen,
- weitere Arbeiten.

Nun aber mal los!

Mainboard

Mainboard Gigabyte GA-M55Plus-S3G
Mainboard Gigabyte GA-M55Plus-S3G
Das ist das Mainboard von oben. Links oben befinden sich die externen Anschlüsse. Im unteren Bereich befinden sich die vier weißen PCI Steckplätze. Rechts unten sind in dunkelgelber Farbe insgesamt vier Serial ATA Anschlüsse. Rechts daneben sind der grüne und der weiße IDE Anschluss. Rechts oben sind zwei rote und zwei gelbe Arbeitsspeicher Steckplätze. Im mittleren oberen Bereich befindet sich der Steckplatz für die CPU. Unterhalb von der CPU befindet sich der gerippte Kühlkörper für die Northbridge.


Anschlüsse des Mainboards
Anschlüsse des Mainboards
Das sind die externen Anschlüsse des Mainboards. Hier können Maus, Tastatur, Monitor, USB, LAN, Drucker, Audio, Mikrophon angeschlossen werden.

Steckplätze für RAM und CPU
Steckplätze für RAM und CPU
Oben im Bild sind die Steckplätze für die vier verschiedenen RAM-Bausteine abgebildet. Unten ist der Sockel für die CPU. Dort wird ein AMD 64 3800+ Prozessor eingebaut werden. Rechts im Bild sieht man den gerippten Kühlkörper der Northbridge.

CPU

Oberseite AMD Athlon 64 3800+
AMD Athlon 64 3800+
Und das ist der AMD Athlon 64 3800+ Prozessors. Wie man sehen kann, wurde er in Malaysia hergestellt. Interessant ist, dass auf der Aufschrift das Jahr 2005 zu lesen ist. Der Prozessor soll jedoch laut der freien Enzyklopädie erst im Jahr 2006 veröffentlicht worden sein. Wie auch immer, ein aktueller Prozessor. Links unten im Bild sieht man ein kleines goldenes Dreieck. Hierauf kann im Rahmen der Montage geachtet werden, damit die Ausrichtung des Prozessors korrekt erfolgt.

Unterseite des Athlon 64 3800+ Prozessor
Unterseite Athlon 64 3800+ Prozessor
Und das ist die Unterseite des Prozessors. Rechts unten am Prozessor befindet sich eine kleine Markierung mit einem kleinen Dreieck. Darauf wird später dann geachtet werden müssen, wenn der Prozessor eingebaut werden wird. Außerdem gibt es insgesamt vier Aussparungen im mittleren Bereich bei den Pins. Entsprechende Aussparungen befinden sich im CPU Steckplatz auf dem Mainboard.

DVD-Brenner

DVD-Brenner LG Electronics GSA-H12N
DVD-Brenner LG Electronics GSA-H12N
Das ist die Vorderseite des DVD-Brenners LG Electronics GSA-H12N.

Rückseite des DVD-Brenners
Rückseite des DVD-Brenners
Und das ist die Rückseite des DVD-Brenners mit IDE-Schnittstelle. Es ist im Moment mit dem Jumper auf Master eingestellt. Das Laufwerk wird später auf Slave umgestellt werden müssen. Die Audioeingänge ganz links werden nicht verwendet werden. Ganz rechts muss der Strom angeschlossen werden.

RAM

Verpackte RAM-Bausteine
Verpackte RAM-Bausteine
Und hier sind die noch verpackten RAM-Bausteine. Sie befinden sich in antistatischer Schutzfolie. Jeder einzelne Baustein hat im Zeitpunkt des Kaufs einen Wert von etwa 90 EUR. (Im Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels - wenige Wochen nach dem Kauf - ist der RAM-Preis ganz erheblich gefallen.) Also beim Auspacken muss vorsichtig vorgegangen werden, denn der Arbeitsspeicher ist sehr empfindlich.

Netzteil

Verpackung des Netzteils
Verpackung des Netzteils
Dies ist die noch nicht geöffnete Verpackung des Netzteils Seasonic S12 380W ATX 2.0 retail. Es hat eine Stärke von 380 W. Diese Stärke dürfte vollkommen ausreichen. Eine Grafikkarte wird ja nicht eingebaut werden, aber selbst wenn eine solche nachträglich eingebaut werden sollte, sind 380 W ausreichend. Mit 50 EUR ist das Netzteil relativ preiswert. Es gibt zwar noch billigere, diese haben aber dann schlechtere Eigenschaften. Es hat einen 12 cm starken Lüfter, der die erwärmte Luft von unten nach oben nach außen transportiert. So ist ein optimaler Abtransport der erwärmten Luft möglich. Das Netzteil ist ziemlich leise, wie sich später im Betrieb herausstellen wird.

Geöffnete Netzteil-Verpackung
Geöffnete Netzteil-Verpackung
Und das ist die geöffnete Verpackung mit dem Netzteil. Die Verpackung enthält nicht nur das Netzteil, sondern auch diverse zusätzliche Kabel. Also der Erwerb von weiteren Kabeln zur Stromversorgung ist nicht notwendig.

230 V Stromkabel für Netzteil
230 V Stromkabel für Netzteil
Und das ist das Anschlusskabel für den 230 V Anschluss. Dieses Kabel liegt beim Netzteil dabei. Es hat ein Standardformat, wie bei normalen Computern halt üblich. Also nichts besonderes.

Ausgepacktes Netzteil
Ausgepacktes Netzteil
Und das ist das ausgepackte Netzteil. Und zwar ist es mit der Unterseite nach oben fotografiert. Es hat einen Ein- und Ausschalter. Dadurch kann etwas Strom gespart werden. Es stellt sich die Frage, in welchen Zuständen das Netzteil wie viel Strom verbraucht:
(A.) Stromverbrauch bei normal eingeschaltetem Computer.
(B.) Stromverbrauch bei normal ausgeschaltetem Computer über die Taste an der Frontseite der Zentraleinheit. Hierbei ist jedoch der auf dem Bild zu sehende Schalter auf I eingeschaltet.
(C.) Stromverbrauch, wenn der auf dem Foto zu sehende Schalter auf 0 gestellt ist.
Eine Antwort auf diese unterschiedlichen Zustände kann in ferner Zukunft durch den Einsatz eines Stromverbrauch-Messgerätes gefunden werden.
Ganz interessant ist vielleicht auch noch, dass dieses Netzteil zwischen 100 und 240 V Wechselstrom im Eingang verträgt. Das bedeutet, dass dieses Netzteil wahrscheinlich auch auf anderen Kontinenten verwendet werden kann.

Computergehäuse

Eingepacktes Computergehäuse
Eingepacktes Computergehäuse
Dies ist das eingepackte Computergehäuse. Es ist von der Firma MS-Tech. Im Augenblick ist es noch eingepackt. Es ist eines der preiswertesten Computergehäuse. An sich ist dieses Computergehäuse vollkommen ausreichend, jedoch in der Tiefe (Länge von der Frontseite zur Rückseite) für die vorliegende Konstellation etwas zu kurz geraten. Also deswegen nur eine eingeschränkte Empfehlung für dieses Gehäuse in der in diesem Beitrag besprochenen Konstellation. Das Gehäuse reicht zwar aus, aber wie das eben bei vielen anderen neueren Computergehäusen ist, könnte es etwas größer sein. Dann lassen sich Komponenten wie DVD-Laufwerk, DVD-Brenner, Festplatten usw. etwas leichter unterbringen. Aufgrund der Kompaktheit des Gehäuses können schnell Platzprobleme auftreten, die zwar zu lösen sind, aber halt suboptimal.

Gehäuse in geöffneter Verpackung
Gehäuse in geöffneter Verpackung
Und das ist die geöffnete Verpackung. Das Gehäuse wird durch Styropor sicher geschützt beim Transport.

Der Karton ist entfernt
Der Karton ist entfernt
Der Karton ist entfernt.

Computergehäuse auspacken
Computergehäuse auspacken
Und jetzt muss noch das letzte Styropor und die Plastikfolie entfernt werden.

Anschlüsse an der Gehäuse-Frontseite
Anschlüsse an der Gehäuse-Frontseite
Dies ist die Frontseite des Gehäuses (unterer Bereich). Es enthält zwei USB-Anschlüsse, Audioausgang (grün) und Mikrophoneingang (rot), sowie einen FireWire Anschluss (rechts). Es wird sich später herausstellen, dass beim Firewire Anschluss kleinere Fragen mit der Farbe der Firewirekabel im Inneren des Gehäuses auftreten werden.
Über dem großen Schalter zum Ein- und Ausschalten befindet sich der kleine Reset-Knopf. Und noch kleiner ist die rote Leuchtdiode für die Anzeige, ob die Festplatte in Betrieb ist.
Ein Diskettenlaufwerk könnte eingebaut werden, aber dieser Schacht wird später nicht verwendet werden.

Rückseite MS-Tech LC-180 Midi-Tower
Rückseite MS-Tech LC-180 Midi-Tower
Und das ist die Rückseite des Gehäuses. Ganz oben ist später das schwarze Netzteil einzubauen.

Blick in das Computergehäuse
Blick in das Computergehäuse
Ein Blick in das Gehäuse. Ein paar Schrauben sind auch dabei. Mit diesen Schrauben in der kleinen Tüte wird das Mainboard später im Innern des Gehäuses befestigt werden. Also die notwendigen Schrauben sind dabei. Eine Menge Kabel sind vorhanden. Diese Kabel dienen zum Anschluss von Ein- und Ausschalter, Resetschalter, Betriebsanzeige (ist mit dem Power-Knopf kombiniert), rote Festplatten-Leuchtdiode, und die verschiedenen Anschlüsse für USB, Audio, Mikrophon, FireWire an der Frontseite.

Kabel in Großaufnahme
Kabel in Großaufnahme
Und hier die verschiedenen Kabel in Großaufnahme. An Hand der unterschiedlichen Farben kann das relativ leicht zugeordnet werden. Außerdem gibt es eine Beschriftung. Es wird sich später herausstellen, dass bei diesem konkreten Gehäuse die Farben vom Firewire nicht exakt der Spezifikation entsprechen. Das ist zwar höchstwahrscheinlich unschädlich, hat aber dazu geführt, dass ich sicherheitshalber Firewire nicht angeschlossen habe. Also in diesem Punkt kann man dem Hersteller durchaus einen kleinen Vorwurf machen. Das Gehäuse hat zwar keinen Mangel, aber für einen Nichtprofi ist das zu viel Aufwand, jedes einzelne Kabel sicherheitshalber nochmal durchzumessen.

Gehäuse bietet Platz für mehrere Festplatten
Gehäuse bietet Platz für mehrere Festplatten
Und hier ein Blick im Gehäuse zur Frontseite hin. Rechts unter dem Foto befindet sich ein kleiner Beutel mit Silikon. Dadurch wurde das Gehäuse beim Transport vor Feuchtigkeit geschützt. Es gibt ganz oben Einschübe für DVD und CD Laufwerk. Es wird sich später herausstellen, dass ein älteres DVD-Laufwerk nach ganz oben kommt. Der neue oben besprochene DVD-Brenner kommt dann direkt darunter. Darunter können mehrere 3,5′-Festplatten eingebaut werden. Und genau hier gibt es ein Problem bei diesem Gehäuse. Die Festplatte (oder Festplatten) kollidieren eben leider relativ einfach mit dem oben besprochenen Mainboard. Also ein etwas tieferes Gehäuse (etwas größerer Abstand zwischen Frontseite und Rückseite) wäre unschädlich. Es geht zwar auch so, aber ein bisschen mehr Platz würde nicht schaden. Aber diese Kritik bezieht sich natürlich nur auf dieses konkrete Mainboard in Kombination mit diesen konkreten Gehäuse. Das liegt auch daran, dass es Platzprobleme gibt, dass eben alle 4 Steckplätze für den Arbeitsspeicher belegt werden sollen. Außerdem sollen die beiden IDE-Steckplätze belegt werden. Sowohl die Steckplätze für den Arbeitsspeicher als auch die Steckplätze für IDE befinden sich jedoch ziemlich weit rechts auf dem Mainboard, also sehr weit zur Frontseite des Gehäuses sind. Und weil dieses Gehäuse eben relativ kompakt ist, treten dann Platzprobleme auf. Später dazu mehr.

Netzteil ist noch nicht eingebaut
Netzteil ist noch nicht eingebaut
Und das ist ein Blick in den Schacht des noch nicht eingebauten Netzteils. Das Netzteil wird mit vier Schrauben an der Rückseite des Gehäuses befestigt werden.

Leeres Computergehäuse
Leeres Computergehäuse
Und hier die Ansicht von schräg oben auf das Gehäuse. Die Komponenten müssen noch eingebaut werden. Netzteil, Mainboard und weitere Komponenten sind noch nicht eingebaut.

CPU-Kühler

Prozessor-Lüfter: Arctic Cooling Freezer 64 Pro
CPU-Lüfter: Arctic Cooling Freezer 64 Pro
Ein Bild vom CPU-Kühler. Er hat einen Stecker mit insgesamt vier Anschlüssen. Auf dem Wärmeableiter des Kühlers befindet sich schon die Kühlpaste aufgetragen. Die Kühlpaste ist geschützt durch eine Plastikkappe. Vor der Installation des CPU -Kühlers auf dem Mainboard wird diese Plastikkappe natürlich entfernt werden müssen.
Dieser Kühler ist sehr leise, wie sich später beim Betrieb herausstellen wird.

CPU-Kühler von der Seite
CPU-Kühler von der Seite
Und dieses ist der Blick auf den CPU-Kühler von der Seite aus. Im Vordergrund ist der Hebel des Kühlers zu erkennen. Dieser Hebel ist später bei der Montage auf dem Mainboard zur Fixierung umzulegen.

CPU-Kühler mit Wärmeleitpaste
CPU-Kühler mit Wärmeleitpaste
Hier einmal in Großaufnahme der graue Bereich, der direkt auf der CPU aufliegen wird. Die Plastikkappe schützt die graue Wärmeleitpaste vor dem Austrocknen und vor Verschmieren.

CPU auf Mainboard fixieren

CPU und Mainboard
CPU und Mainboard
Und das ist jetzt mal das Mainboard und ganz oben der auf dem Kopf liegende Prozessor. Dieser Prozessor wird auf das Mainboard eingesetzt werden.

Hebel vom CPU-Sockel ist geöffnet
Hebel vom CPU-Sockel ist geöffnet
Der Hebel vom Mainboard, wo der Prozessor eingesetzt werden wird, ist jetzt geöffnet. Wenn man das Bild vergrößert, dann kann man sehen, dass der Prozessor selbst insgesamt vier verschiedene Aussparungen bei den Pins hat. Und der Prozessor-Sockel auf dem Mainboard hat entsprechende Aussparungen. Also darauf muss genau geachtet werden, dass der Prozessor in der richtigen Ausrichtung eingesetzt werden wird. Aber wenn man vorsichtig arbeitet, kann man eigentlich nichts falsch machen. Auf keinen Fall darf der Prozessor später mit Gewalt eingesetzt werden.

CPU ist noch nicht eingesetzt
CPU ist noch nicht eingesetzt
Und das ist das Ganze von einer anderen Perspektive aus. Im Vordergrund sieht man ein bisschen vom umgedrehten Prozessor. Im Hintergrund das Mainboard mit dem geöffneten Hebel, um den Prozessor dann einsetzen zu können.

CPU auf dem Mainboard-Sockel
CPU auf dem Mainboard-Sockel
Und hier sieht man die CPU, die bereits auf dem Sockel eingesetzt wurde. Der Hebel ist noch umzulegen, um den Prozessor zu fixieren. Der Prozessor wird ohne Gewalt ganz vorsichtig auf den Sockel aufgelegt. Hier muss man vorsichtig arbeiten, dann klappt alles einwandfrei.

CPU-Sockel-Hebel ist geöffnet
CPU-Sockel-Hebel ist geöffnet
Und das Ganze in einer etwas vergrößerten Aufnahme. Der Hebel ist noch nicht umgelegt. Der Prozessor befindet sich übrigens in unmittelbarer Nähe zum noch einzubauenden Arbeitsspeicher (das sind die beiden roten und die beiden gelben Steckplätze). Aufgrund der Nähe ist schneller Datentransfer zwischen Arbeitsspeicher und CPU möglich. Rechts auf dem Foto sieht man den vierpoligen ATX 12 V Anschluss. Durch diesen Anschluss wird die Stromversorgung des Prozessors unterstützt werden. Etwas oberhalb von dem vierpoligen ATX 12 V Anschluss befindet sich der vier polige Anschluss für den CPU-Lüfter. Also an den unteren Anschluss (12 V ATX) wird ein Kabel des Netzteils angeschlossen werden. An den im Bild oberen Anschluss wird ein Kabel angeschlossen werden, das den CPU-Lüfter mit dem Mainboard verbindet. Ganz oben auf dem Bild sieht man übrigens die Kühlrippen der Northbridge.

CPU-Sockel-Hebel ist noch umzulegen
CPU-Sockel-Hebel ist noch umzulegen
Das Ganze aus einem etwas anderen Betrachtungswinkel. Ganz links auf dem Bild sind die externen Anschlüsse für Maus, Tastatur, Monitor, USB, Audio, LAN, Firewire. Hinter dem LAN-Anschluss befindet sich der interne 12 V ATX Stromanschluss für die CPU. Hinter den externen Audio-Anschlüssen befindet sich der interne Anschluss für den CPU-Lüfter. Rechts davon die Kühlrippen der Northbridge.
Warum diese ganzen Ausführungen? Nun ja, wer einen eigenen Computer aus den verschiedenen Komponenten zusammenbaut, kann schon darüber nachdenken, wie die einzelnen Komponenten des Mainboards angeordnet sind.
Ganz rechts außen auf dem Bild sieht man übrigens den 24-poligen Hauptanschluss für die Stromversorgung. Alles standardisiert, alles kein Problem.

CPU-Sockel-Hebel ist umgelegt
CPU-Sockel-Hebel ist umgelegt
Der Hebel für die CPU ist jetzt umgelegt. Beim Umlegen des Hebels war die CPU mit dem Finger etwas anzudrücken, nicht viel, aber ein bisschen. Der CPU-Kühler wird später ganz schön auf die CPU drücken, da muss die CPU ganz dicht auf dem Sockel aufliegen. Die CPU ist auf dem Mainboard fixiert. Man könnte jetzt das Mainboard theoretisch auf den Kopf drehen, die CPU würde nicht herausfallen.
Im Hintergrund auf dem Foto sieht man insgesamt vier weiße PCI Steckplätze. Davor sieht man den blauen PCI Express Steckplatz, der für neuere Grafikkarten geeignet ist. Und vor dem blauen PCI Express Steckplatz sieht man die Kühlrippen der Northbridge.

CPU-Kühler auf Mainboard setzen

CPU-Kühler auf Mainboard setzen
CPU-Kühler auf Mainboard setzen
Nun aber mal weiter. Die CPU ist bereits mit dem CPU-Sockel fest verbunden. Also der CPU-Kühler wird auf die CPU aufgesetzt. Es befindet sich eine Wärmeleitpaste, die schon von vornherein vom Hersteller aufgetragen war, direkt am Kupfer des CPU-Kühlers. Durch diese Wärmeleitpaste ist gewährleistet, dass die Wärme optimal von der CPU auf den CPU-Kühler übertragen wird.
Links auf dem Foto sind übrigens - wie gesagt - die insgesamt vier RAM-Steckplätze. Damit das gesamte System im Dual Channel Modus arbeitet, muss symmetrisch RAM eingebaut werden. Also entweder die beiden roten RAM-Steckplätze oder die beiden gelben RAM-Steckplätze müssen mit jeweils gleichartigen Bausteinen besetzt werden. Also gleicher Hersteller, Geschwindigkeit, Speichergröße. In der vorliegen Konstellation werden insgesamt vier gleiche 1 GB RAM Bausteine eingesetzt werden. Dazu später mehr.

CPU-Kühler Arctic Cooling Freezer 64 Pro wird aufgesetzt
CPU-Kühler wird aufgesetzt
Das Ganze aus einer Perspektive von etwas weiter oberhalb. Der CPU-Kühler ist noch nicht auf der CPU aufgesetzt. Beim Aufsetzen darf auf gar keinen Fall Gewalt angewendet werden. Meiner Meinung nach ist dieser Schritt der schwierigste Schritt beim gesamten Zusammenbau. Eigentlich ist dieser Schritt nicht unendlich schwierig, aber es gibt halt kaum eine vernünftige Dokumentation. Also schön vorsichtig arbeiten, ohne Gewalt, dann klappt es schon. Im Beispiel hat es nicht auf Anhieb geklappt, den CPU-Kühler auf die CPU aufzusetzen. Aber nach mehreren vorsichtigen Fehlversuchen hat es dann geklappt. Also vor diesem Schritt muss man keine Angst haben, einfach nur vorsichtig arbeiten. Aber wer noch nie einen Computer zusammengebaut hat, der sollte sich bei diesem Schritt vielleicht etwas helfen lassen. Oder vielleicht einen alten defekten Computer mal auseinander bauen und wieder zusammenbauen, damit man weiß, was auf einen zukommt. Außerdem kann es nicht schaden, meinen Artikel Wärmeleitpaste oder Wärmeleitpad und die dort verlinkten Videos mal gesehen zu haben. Das ist ganz gut für das Verständnis. Also ich bin der Meinung, dass für Leute, die erstmalig einen Computer selber zusammenbauen, dieser Schritt mit der Installation des CPU-Kühlers auf die CPU der am schwierigsten nachzuvollziehende ist. Wer bei diesem Schrittgewalt anwendet, der riskiert, sein Mainboard oder die CPU zu zerstören. Also Vorsicht! Ohne Gewalt geht nichts kaputt.

CPU-Kühler liegt locker auf CPU
CPU-Kühler liegt locker auf CPU
Der CPU-Kühler liegt jetzt locker auf der CPU auf. Der CPU-Kühler muss noch fixiert werden. Hierbei darf auf gar keinen Fall Gewalt angewendet werden. Also das erfordert ein bisschen Geschick, rückblickend ist es eigentlich nicht besonders schwierig. Trotzdem auf gar keinen Fall mit Gewalt arbeiten.

Schwarzer Hebel ist umzulegen
Schwarzer Hebel ist umzulegen
Im Vordergrund sieht man den schwarzen Hebel, der sich teilweise über einem der beiden gelben RAM-Steckplätze befindet. Dieser Hebel muss von links nach rechts umgelegt werden.

Schwarzer Hebel wird umgelegt
Schwarzer Hebel wird umgelegt
Der Hebel wird jetzt gerade von links nach rechts umgelegt. Dadurch wird der CPU-Kühler auf dem Mainboard fixiert.

Schwarzer Hebel ist umgelegt
Schwarzer Hebel ist umgelegt
Der Hebel des CPU-Kühlers ist von links nach rechts umgelegt worden. Somit ist der CPU-Kühler jetzt fest mit dem Mainboard verbunden. Die CPU befindet sich zwischen CPU-Kühler und Mainboard.
Die Luft wird übrigens durch den Ventilator von links nach rechts gesaugt werden. Die Hitze der CPU wird durch das Kupfer auf das Gerippe des CPU-Kühlers übertragen werden. Durch die Luft wird das Gerippe des CPU-Kühlers gekühlt und indirekt dann auch die CPU. Eine hervorragende Konstruktion. Der vorliegende CPU-Kühler ist übrigens wirklich sehr ruhig, wie sich dann später herausstellen wird. Also dieser CPU-Kühler kann weiter empfohlen werden.
Im Augenblick ist der vier polige Anschluss des CPU-Kühlers noch nicht mit dem Mainboard verbunden.

Blick auf Mainboard mit CPU-Kühler
Blick auf Mainboard mit CPU-Kühler
Und das ist das Ganze aus einem anderen Blickwinkel. Im Vordergrund sind die externen Anschlüsse für Tastatur, Maus, Monitor etc. zu sehen. Hinter den externen Audio-Anschlüssen befindet sich - wie bereits oben festgestellt - der Anschluss für den CPU-Kühler.
Links oben auf dem Foto sieht man die auf dem Tisch herum liegende Plastikschutzkappe, die die Kühlpaste auf dem CPU-Kühler geschützt hatte. Diese Schutzkappe war vor der Installation des CDU-Kühlers auf dem Mainboard abzunehmen.

CPU-Kühler - CPU - Mainboard
CPU-Kühler - CPU - Mainboard
Und hier das ganze Mal in Nahaufnahme. Ganz vorne ist der 24 polige ATX Hauptanschluss für die Stromversorgung des Mainboards. Dahinter zwei rote und zwei gelbe Schächte für die RAM Arbeitsspeicherbausteine. Und dahinter befindet sich die CPU eingeklemmt zwischen Mainboard und CPU-Kühler. Die Wärmeleitpaste zwischen CPU und CPU-Kühler quillt ein bisschen hervor. Durch die Wärmeleitpaste wird die Hitze - wie gesagt - optimal von der CPU auf das Kupfer des CPU-Kühlers übertragen. Der Ventilator saugt dann die Luft an in der Richtung von oberhalb der RAM-Bausteine nach hinten in Richtung auf die externen Anschlüsse. Irgendwie scheint diese Konstruktion des Luftstroms besonders ruhig zu sein, wie sich dann später herausstellt. Der Computer ist im Betrieb später ziemlich leise, obwohl irgendwelche zusätzlichen Spezialmaßnahmen wie Dämmplatten oder ein spezielles Gehäuse mit Lärmschutz nicht verwendet werden. Also diesen Lüfter kann man weiterempfehlen. Er ist leise und mit einem Preis von etwa 18 EUR inklusive Versand relativ günstig. Weniger Geld bringt höchstwahrscheinlich deutlich mehr Lautstärke. Mehr Geld für einen CPU-Lüfter auszugeben bringt wahrscheinlich nur einen geringen Lautstärkevorteil. Also dieser Lüfter ist eine optimale Lösung, zumindest für diesen konkreten Computer. Also die Lautstärke des Computers ist schon ein wichtiges Kriterium für den Zusammenbau dieses Computers. Denn dieser Computer soll auch für Spracherkennung eingesetzt werden - und dabei ist eine geringe Lautstärke immer von Vorteil.

Northbridge neben dem CPU-Kühler
Northbridge neben dem CPU-Kühler
Das Ganze aus einer etwas anderen Perspektive. Ganz links außen sind die Kühlrippen der Northbrigde. Rechts oberhalb von der Northbridge befindet sich der vier polige ATX Stromanschluss zur Unterstützung der Stromversorgung der CPU. Es gibt also zwei Stromanschlüsse auf dem Mainboard.

Herausgepresste Wärmeleitpaste
Herausgepresste Wärmeleitpaste
Die Wärmeleitpaste tritt ein bisschen hervor. Das ist nicht weiter schlimm.

CPU-Kühler auf dem Mainboard
CPU-Kühler auf dem Mainboard
Der CPU-Kühler ist auf dem Mainboard fixiert. Obwohl das Ganze ziemlich groß aussieht, passt diese Konstruktion problemlos in das Computergehäuse.

Überstehende Wärmeleitpaste entfernen
Überstehende Wärmeleitpaste entfernen
Überstehende Wärmeleitpaste kann optional entfernt werden. Das ist aber vermutlich nicht notwendig. Nur was würde beim Betrieb des Computers mit der überstehenden Wärmeleitpaste passieren? Würde diese verdampfen oder nach unten fallen? Unterhalb wird keine PCI Express Karte eingebaut werden, also diese könnte noch nicht einmal theoretisch durch herabfallende Wärmeleitpaste beeinträchtigt werden. Auch werden keine PCI Karten eingebaut werden, auch auf diese kann die Wärmeleitpaste nicht herabfallen. Ob das schädlich wäre, keine Ahnung. Wer die Antwort weiß, bitte unten im Kommentar hineinschreiben, danke. Im vorliegenden Fall ist es jedenfalls egal, und wahrscheinlich auch in allen anderen Fällen.

Vierpoliger CPU-Lüfter-Anschluss
Vierpoliger CPU-Lüfter-Anschluss
Der vier polige Anschluss des CPU-Lüfters muss mit dem Mainboard verbunden werden. Das ist der Anschluss zwischen dem externen Audio-Ausgang und den Kühlrippen der Northbridge.

Kabel über CPU-Kühler
Kabel über CPU-Kühler
Das vier polige Anschlusskabel wird über den CPU-Kühler geführt.

Schwarzes CPU-Kühler-Kabel
Schwarzes CPU-Kühler-Kabel
Das vier polige Anschlusskabel des CPU -Kühlers (zusammengefasst in einem einzigen schwarzen Kabel) wird vom Ventilator des CPU-Kühlers zum Anschluss auf dem Mainboard (im Bild rechts unten) geführt.

CPU-Kühler-Kabel am Mainboard
CPU-Kühler-Kabel am Mainboard
Das vier polige Kabel des CPU-Kühlers ist mit dem Mainboard verbunden. Direkt oberhalb kann man den ATX 12 V Mainboard Anschluss für die CPU sehen.

CPU-Kühler-Kabel hat optimale Länge
CPU-Kühler-Kabel hat optimale Länge
Das schwarze Kabel mit den vier kleineren Kabeln vom CPU -Kühler hat genau diejenige Länge, die notwendig ist für die Verbindung mit dem Mainboard. Also diese Konstruktion ist schon ziemlich ausgereift. Die Länge genau optimal, nicht zu lang und nicht zu kurz. Daran merkt man, dass die gegenwärtige Computertechnologie schon ziemlich weit vorangeschritten ist. Die Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt. Das war bei früheren Computern noch etwas anders. Damals waren die Kabel für den CPU-Lüfter noch nicht in der Länge optimiert, sondern immer etwas zu lang. Aber hier passt alles ganz genau. Das ist wirklich Maßarbeit durch die Hersteller.

CPU-Kühler-Kabel neben Stromanschluss
CPU-Kühler-Kabel neben Stromanschluss
Und weil die Maßarbeit so gut ist, hier noch ein Foto von dem ganzen. Wie bereits oben gesagt: Der vier polige ATX 12 V Anschluss befindet sich direkt hinter dem externen LAN-Anschluss. Hinter den externen Audio-Anschlüssen befindet sich der Anschluss für das vier polige CPU-Kühlerkabel.

CPU-Kühler auf Mainboard
CPU-Kühler auf Mainboard
Und hier mal eine etwas umfassendere Sicht auf die ganze Konstruktion. Der CPU-Kühler ragt wirklich ziemlich weit über das Mainboard hinaus.

Arbeitsspeicher einbauen

Arbeitsspeicher einbauen
Arbeitsspeicher einbauen
Nun müssen die insgesamt vier Arbeitsspeicher Bausteine eingebaut werden. Auf dem Bild ist der erste einzubauende Arbeitsspeicher Baustein zu sehen. Er kommt in den gelben Steckplatz, der direkt an den CPU-Kühler angrenzt. Die Aufkleber auf dem RAM-Baustein bleiben einfach drauf.

Speicherriegel ist noch nicht eingesetzt
Speicherriegel ist noch nicht eingesetzt
Noch ist der erste RAM-Riegel noch nicht ganz eingesetzt.

RAM-Baustein vorsichtig nach unten drücken
RAM-Baustein vorsichtig nach unten drücken
Das Ganze aus einem etwas anderen Blickwinkel. Der RAM-Baustein muss vorsichtig nach unten gedrückt werden.

RAM-Baustein ist eingebaut
RAM-Baustein ist eingebaut
Der erste RAM-Baustein ist jetzt eingebaut. Das Ganze ging ohne Gewalt vonstatten, aber ein bisschen Kraft war schon notwendig.

RAM-Baustein ist fixiert
RAM-Baustein ist fixiert
Der RAM-Baustein ist fixiert. Er kann nicht herausfallen.

RAM-Baustein unter CPU-Kühler-Ventilator
RAM-Baustein unter CPU-Kühler-Ventilator
Der RAM-Baustein befindet sich direkt unter dem Ventilator des CPU-Kühlers.

Drei RAM-Steckplätze sind noch frei
Drei RAM-Steckplätze sind noch frei
Der erste Arbeitsspeicher Baustein ist eingebaut. Noch drei weitere RAM-Bausteine sind einzubauen.

1 GB DDR2 SDRAM Speicherriegel
1 GB DDR2 SDRAM Speicherriegel
Und so sieht ein einzelner Speicherriegel aus. Es handelt sich um einen Speicherriegel Aeneon DIMM 1024MB PC2-5300U CL5 (DDR2-667).

Kerbe sorgt für richtige Ausrichtung
Kerbe sorgt für richtige Ausrichtung
Das ist der Speicherriegel von der anderen Seite aus gesehen. Die Kerbe sorgt dafür, dass der Speicher nur in der richtigen Richtung installiert werden kann.

Zweiter Speicherriegel wird eingebaut
Zweiter Speicherriegel wird eingebaut
Der zweite Speicherriegel wird verbaut. Er landet in einem gelben Steckplatz. Die beiden roten Steckplätze sind noch frei.

Beide gelbe RAM-Steckplätze sind belegt
Beide gelbe RAM-Steckplätze sind belegt
Die beiden gelben Steckplätze sind jetzt jeweils mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher belegt. In dieser Konfiguration wäre bereits Dual Channel Betrieb möglich. Es sollen jedoch noch zusätzlich zwei weitere Speicherbausteine eingebaut werden.

Drei Speicherriegel sind verbaut
Drei Speicherriegel sind verbaut
Der dritte Speicherriegel ist nun verbaut worden. Bei dieser Konfiguration wäre Dual Channel Betrieb wahrscheinlich nicht möglich. Denn es müssen entweder nur beide gelben oder nur beide roten oder alle vier Speicherplätze belegt sein.
Der vierte Speicherriegel ist noch nicht verbaut.

Vier Speicherriegel sind verbaut
Vier Speicherriegel sind verbaut
Und nun befinden sich alle vier Speicherriegel auf dem Mainboard. Es sind insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher. Windows XP Home hat übrigens nach meinem Eindruck Probleme, diese Menge an Arbeitsspeicher optimal auszunutzen. Also es ist für Windows XP vielleicht schon fast verschwenderisch viel Arbeitsspeicher. Also wer einen neuen Computer baut, der kann vielleicht auch mit lediglich 2 GB Arbeitsspeicher vorlieb nehmen. 2 GB Arbeitsspeicher sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicherlich ein sehr guter Kompromiss aus Preis und Leistung. Ob mehr Arbeitsspeicher - wie hier 4 Gigabyte Arbeitsspeicher - wirklich so viel Vorteil bringt, das erscheint beim Betrieb mit Windows XP zum gegenwärtigen Zeitpunkt als zweifelhaft. Aber schaden tun 4 GB Arbeitsspeicher auch nicht.

Vier RAM-Riegel vor dem CPU-Kühler-Ventilator
Vier RAM-Riegel vor dem CPU-Kühler-Ventilator
Und hier sieht man alle vier Arbeitsspeicher Riegel vor dem Ventilator des CPU-Kühlers.

4 GB Arbeitsspeicher sind verbaut
4 GB Arbeitsspeicher sind verbaut
Das Ganze noch aus einer anderen Perspektive. Alles ist schön aufgeräumt auf dem Mainboard. 4 GB Arbeitsspeicher sind verbaut. Theoretisch würde das Mainboard 16 GB vertragen. Aber Windows XP könnte mit einer solchen Speichermenge wohl kaum umgehen. Also es macht zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Normalfall keinen Sinn, über mehr als 4 GB Arbeitsspeicher auch nur nachzudenken. Wie oben schon gesagt, mit 2 GB Arbeitsspeicher dürfte man auch schon sehr gut ausgestattet sein. Die Software ist halt häufig noch nicht so weit wie die Hardware.

Ventilator leitet Luft durch Kühlrippen
Ventilator leitet Luft durch Kühlrippen
Und das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel. Die Luft wird angesaugt vom Ventilator von oberhalb der vier RAM-Riegel und durch die Kühlrippen des CPU-Kühlers geleitet. Die kühle Luft kühlt die aluminiumfarbenen Rippen und die erwärmte Luft wird in Richtung auf die externen Anschlüsse weitergeleitet. Eine Konstruktion, die sich im praktischen Einsatz als sehr leise herausstellen wird. Zumindest im vorliegenden Fall, wo der blaue PCI Steckplatz in der Mitte auf dem Mainboard nicht für eine Grafikkarte verwendet wird, sondern frei bleibt.

RAM und IDE Steckplätze
RAM und IDE Steckplätze
Nochmal ein kurzer Blick auf das Mainboard. Links oben sieht man einen Teil der Kühlrippen der Northbridge. Darunter ist der blaue PCI Expresssteckplatz. Darunter befinden sich die vier weißen PCI Steckplätze. Daneben die Kühlrippen der Southbridge. Etwas rechts oberhalb von der Southbridge befindet sich die Batterie.
An dieser Stelle ein paar Worte zu der Schwäche des vorliegenden noch nicht fertig gestellten Computers. Auf der Höhe der Batterie befinden sich oberhalb der vierte RAM Speicherriegel im roten Steckplatz. Unterhalb der Uhr befindet sich der grüne und der weiße IDE Steckplatz. Das Gehäuse ist relativ kurz im Abstand zwischen Frontseite und Rückseite. Oben in das Gehäuse werden DVD-Laufwerk und DVD-Brenner eingebaut. Das kann dann zu Platzproblemen mit dem einen Speicherriegel führen, der sich relativ weit am Mainboardrand befindet. Zumindest mit dem DVD-Laufwerk aus dem Jahr 2002, welches länger ist als der DVD-Brenner aus dem Jahr 2006. Also da muss man ein bisschen aufpassen. Der äußerste rote Steckplatz ist halt mit einem Speicherriegel besetzt. Das kann zu Platzproblemen bei der Verwendung eines älteren DVD-Laufwerks führen. Natürlich nur, weil das Gehäuse eben relativ kompakt ist. Ältere Gehäuse haben da grundsätzlich eine etwas größere Ausdehnung (mehr Abstand zwischen Frontseite und Rückseite).
Ein entsprechendes Platzproblem tritt mit den Festplatten und den beiden IDE-Steckplätzen auf. Das geht zwar schon irgendwie, dass die Festplatte eingebaut werden kann, aber mit dem hier verwendeten Gehäuse (siehe oben) ist das Ganze etwas verbaut.
Also meiner Meinung nach ist ein etwas größeres Gehäuse mit mehr Abstand zwischen Frontseite und Rückseite für eine solche Konstruktion mit diesem Mainboard und dieser Belegung der Steckplätze (alle vier RAM Steckplätze und Belegung der beiden IDE Steckplätze) empfehlenswert. Wer jedoch Serial ATA Laufwerke und keine IDE Laufwerke verwendet, und wer lediglich die beiden dunkelgelben SATA Steckplätze benötigt, der dürfte wohl keinerlei Platzprobleme haben.
Also man sieht - die Komponenten sind auf der einen Seite exakt aufeinander abgestimmt, auf der anderen Seite ist halt der IDE Standard vielleicht tendenziell etwas weniger im Gebrauch, weswegen diese beide Steckplätze dann ganz rechts außen angeordnet werden. Außerdem sind neue DVD-Brenner kürzer als alte DVD-Laufwerke. Das wird natürlich auch von den Gehäuseherstellern berücksichtigt. Da muss man selbst ein bisschen mitdenken. Welche Teile sollen verbaut werden? Ein altes DVD-Laufwerk ist häufig größer als ein neuer DVD-Brenner. Und man will ja nicht das teure RAM zu nah am DVD-Laufwerk haben.

Netzteil einbauen

Netzteil ist noch nicht eingebaut
Netzteil ist noch nicht eingebaut
Hier nochmal ein kurzer Blick auf das Netzteil, das noch nicht eingebaut ist.

Netzteil muss noch verschraubt werden
Netzteil muss noch verschraubt werden
Das Netzteil befindet sich jetzt links oben im Gehäuse. Es muss noch verschraubt werden.

Netzteilkabel und Gehäusekabel
Netzteilkabel und Gehäusekabel
Links oben ist das Netzteil mit den Kabeln. Rechts unten sind die Kabel, die zum Gehäuse gehören und zur Front des Gerätes führen.

Netzteil ist mit vier Schrauben zu befestigen
Netzteil ist mit vier Schrauben zu befestigen
Das Netzteil ist noch nicht mit den vier Schrauben mit dem Gehäuse verschraubt.

Schrauben waren beim Gehäuse dabei
Schrauben waren beim Gehäuse dabei
Diese Schrauben waren beim Gehäuse mit dabei. Darunter befinden sich auch geeignete Schrauben zum Befestigen des Netzteils. Alternativ wären beim Netzteil selbst auch vier geeignete Schrauben dabei gewesen, aber diese werden in der vorliegenden Konstellation nicht für das Netzteil verwendet.

Vier Schrauben für Netzteil
Vier Schrauben für Netzteil
Und so sehen die vier Schrauben aus, mit denen das Netzteil gleich mit dem Gehäuse verbunden werden wird.

Erste Schraube für Netzteil einschrauben
Erste Schraube für Netzteil einschrauben
Die Schraube rechts unten wird eingeschraubt. Das Bild ist übrigens gedreht, eigentlich liegt der Computer auf der Seite.

Zweite Schraube für Netzteil einschrauben
Zweite Schraube für Netzteil einschrauben
Und jetzt wird die schräg gegenüberliegende Schraube ein geschraubt. Die Schrauben werden noch nicht komplett fest gezogen, sondern vorläufig nur relativ locker verschraubt. Dann kann das Netzteil noch exakt justiert werden.

Dritte Schraube für Netzteil einschrauben
Dritte Schraube für Netzteil einschrauben
Und hier wird die dritte Schraube ein geschraubt. Auch hier gilt: Die Schraube noch nicht 100% fest ziehen.

Vierte Schraube für Netzteil einschrauben
Vierte Schraube für Netzteil einschrauben
Die vierte Schraube wird für das Netzteil ein geschraubt. Nun müssen alle vier Schrauben richtig fest gezogen werden. Dann ist das Netzteil mit dem Gehäuse sicher verbunden.

I/O-Shield auswechseln

Input/Output Shield muss ausgebaut werden
I/O-Shield muss ausgebaut werden
Das I/O-Shield ist noch fest mit dem Gehäuse verschraubt. Es war mit dem Gehäuse mitgeliefert worden. Es kann mit dem vorliegenden Mainboard nicht gemeinsam verwendet werden, denn die Anordnung der externen Anschlüsse ist anders.

Input/Output-Schild neben dem Netzteil
I/O-Shield neben dem Netzteil
Hier mal ein Blick auf das Innere des Gehäuses. Rechts außen befindet sich das schwarze Netzteil. Links neben dem Netzteil ist noch das I/O-Shield mit dem Gehäuse verschraubt. Dieses I/O-Shield muss entfernt werden.

Blick auf I/O-Shield von innen
Blick auf I/O-Shield von innen
Und hier ein etwas näherer Blick auf das I/O-Shield von innen. Es muss abgeschraubt werden.

Linke Schraube vom I/O-Shield abschrauben
Linke Schraube vom I/O-Shield abschrauben
Die linke Schraube vom I/O-Shield abschrauben.

Rechte Schraube vom I/O-Shield abschrauben
Rechte Schraube vom I/O-Shield abschrauben
Die rechte Schraube vom I/O-Shield abschrauben.

I/O-Shield fällt nach hinten
I/O-Shield fällt nach hinten
Das I/O-Shield fällt nun nach schräg hinten ins Innere des Gehäuses.

I/O-Shield unter dem Netzteil
I/O-Shield unter dem Netzteil
Oberhalb vom schräg nach hinten gedrückten I/O-Shield befindet sich das Netzteil. Man kann den großen Ventilator sehen. Die Luft wird später im Betrieb vom Ventilator des Netzteils angesaugt werden und nach außen geleitet werden. Dadurch wird zugleich eine Kühlung des Inneren des Gehäuses erreicht.

Herausgenommenes Input/Output-Shield
Herausgenommenes I/O-Shield
Und so sieht das herausgenommene I/O-Shield aus. Dieses I/O-Shield war mit dem Gehäuse mitgeliefert worden. Es kann für dieses Mainboard nicht verwendet werden, denn die Anschlüsse sind anders angeordnet. Beispielsweise hat das I/O-Shield auf dem Bild lediglich drei Aussparungen für die Audioanschlüsse. Das Mainboard hat jedoch insgesamt sechs externe Audioanschlüsse. Also das dem Gehäuse beiliegende I/O-Shield passt nicht mit diesem Mainboard zusammen.

Input/Output-Shield muss eingebaut werden
I/O-Shield muss eingebaut werden
Und das ist das I/O-Shield, welches dem Mainboard beiliegt. Dieses ersetzt das I/O-Shield des Gehäuses. Das abgebildete I/O-Shield hat sechs Aussparungen für die Audioanschlüsse. Außerdem hat es Aussparungen für USB, Firewire und LAN an der jeweils für das einzubauende Mainboard richtigen Stelle.

I/O-Shield vor dem Mainboard
I/O-Shield vor dem Mainboard
Hier mal einen Blick auf das I/O-Shield und das Mainboard. Die Aussparungen passen genau zu den Anschlüssen am Mainboard.

I/O-Shield ist noch nicht eingebaut
I/O-Shield ist noch nicht eingebaut
Das I/O-Shield ist noch nicht mit dem Gehäuse verbunden.

I/O-Shield ist in Gehäuse eingebaut
I/O-Shield ist in Gehäuse eingebaut
Das I/O-Shield ist jetzt in das Gehäuse eingebaut.

Gehäuse für Mainboard-Einbau vorbereiten

Das Mainboard muss eingebaut werden. Hierzu sind einige Vorbereitungen notwendig.

Sieben Spezialschrauben für Gehäuseinneres
Sieben Spezialschrauben für Gehäuseinneres
Auf dem Bild sind diejenigen Schrauben abgebildet, die zunächst in das Gehäuseinnere eingeschraubt werden müssen. Auf dem Foto sind acht solcher Spezialschrauben zu sehen. Benötigt werden jedoch lediglich sieben. Durch diese Schrauben wird ein kleiner Abstand zwischen Mainboard und dem Gehäuse gewährleistet. Außerdem dienen sie der Fixierung des Mainboards.

Genaue Schraubenpositionen herausfinden
Genaue Schraubenpositionen herausfinden
Nun muss mit ein bisschen Augenmaß herausgefunden werden, wo denn genau die einzelnen Schrauben platziert werden müssen. Dazu einfach die Positionen der Aussparungen am Mainboard selbst mit den Einschraubmöglichkeiten im Gehäuseinneren vergleichen. Man kann auch einen Blick in die ATX Motherboard Spezifikationen (PDF, 432 kB, siehe S. 10) werfen.

Erste Schraube ist eingeschraubt
Erste Schraube ist eingeschraubt
Die erste Schraube ist eingeschraubt. Sie befindet sich rechts neben dem Input/Output Shield und direkt unter dem Netzteil.

Zweite Schraube ist eingeschraubt
Zweite Schraube ist eingeschraubt
Die zweite Schraube ist jetzt eingeschraubt. Sie befindet sich unterhalb der Kabel des Netzteils. Die Position dieser beiden Schrauben entspricht exakt der ATX Spezifikation. Also die Schraublöcher passen ganz genau zum Mainboard. Die Details können im eben verlinkten PDF-Dokument nachgelesen werden.

Mittlere Schraube ist eingeschraubt
Mittlere Schraube ist eingeschraubt
Die mittlere Schraube ist jetzt eingeschraubt worden. Sie befindet sich direkt unterhalb des Input/Output Shields.

Schraube unten an der Rückseite
Schraube unten an der Rückseite
Und nun ist die Schraube ganz unten an der Rückseite des Gehäuses eingeschraubt.
Wenn man auf das Foto guckt, dann fällt eines auf: Ganz oben sind insgesamt sieben Schrauben zu sehen, die die Benutzung der PCI beziehungsweise PCI Express Steckplätze ermöglichen. Die mittlere Schraube (vierte Schraube von rechts oder von links) ist heller als die anderen Schrauben. So ist das Gehäuse geliefert worden. Aus diesem Umstand der anderen Schraubenfarbe und aus dem Umstand, dass unten ein bisschen das Gehäuseinnere geringfügig verkratzt ist, kann geschlossen werden, dass dieses Gehäuse vielleicht schonmal von einem Kunden ausprobiert worden war und dann wieder zurückgesendet worden ist. Macht nichts, fällt halt nur auf, wenn man genau hinschaut.

Weitere Schraube ist im Gehäuse
Weitere Schraube ist im Gehäuse
Eine weitere Schraube ist jetzt eingeschraubt worden. Es handelt sich um die Schraube unten.

Die letzte Schraube fehlt noch
Die letzte Schraube fehlt noch
Die sechste Schraube ist jetzt eingeschraubt worden. Es fehlt jetzt lediglich nur noch eine einzige weitere Schraube.

Alle sieben Schrauben sind eingeschraubt
Alle sieben Schrauben sind eingeschraubt
Und nun ist auch die siebte Schraube eingeschraubt worden. Das Innere des Gehäuses ist jetzt vorbereitet für die Montage des Mainboards. Auf dem Foto sind nur fünf der sieben Schrauben zu sehen.

Sieben Schrauben im Inneren
Sieben Schrauben im Inneren
Das Ganze nochmal im Überblick. Bei vergrößerten Foto sollte man alle sieben Schrauben im Inneren des Gehäuses sehen können.

Mainboard einbauen

Mainboard ist bereit für Einbau
Mainboard ist bereit für Einbau
Das vorbereitete Mainboard kann eingebaut werden. Die CPU und der CPU-Kühler sind schon längst mit Mainboard verbunden. Auch ist das RAM schon eingebaut.

Verstärkung an Unterseite des Mainboards
Verstärkung an Unterseite des Mainboards
Ein kurzer Blick auf die Unterseite des Mainboards. Man kann eine Verstärkung sehen für den Bereich des Prozessors beziehungsweise genauer gesagt für den Bereich des CPU-Kühlers. Das ist ja auch kein Wunder, denn der CPU-Kühler ist ziemlich groß.

Mainboard vorsichtig ins Gehäuse einlegen
Mainboard vorsichtig ins Gehäuse einlegen
Das Mainboard muss ganz vorsichtig in das Innere des Gehäuses hineingelegt werden. Das geht am einfachsten durch das Festhalten an den Kühlrippen des CPU-Kühlers. Dieser erste Versuch ist noch nicht so richtig vom Erfolg gekrönt. Deswegen wird das Mainboard wieder aus dem Inneren des Gehäuses herausgenommen.

Kabelbinder mit Zange aufklippen
Kabelbinder mit Zange aufklippen
Die verschiedenen Kabel des Netzteiles stören ein bisschen beim Einbau des Mainboards. Deswegen mit einer Zange den schwarzen Kabelbinder aufklippen.

Kabelbaum ist weniger kompakt
Kabelbaum ist weniger kompakt
Der Kabelbaum ist jetzt weniger kompakt als eben.

Noch ein Kabelbinder wird geöffnet
Noch ein Kabelbinder wird geöffnet
Hier wird noch der zweite Kabelbinder geöffnet. Das war ein wenig voreilig, ein überflüssiger Schritt, macht nichts. Also dieser Kabelbinder hätte ruhig dranbleiben können.

Kabelbaum nach außen legen
Kabelbaum nach außen legen
Damit genügend Platz für den Einbau des Mainboards ist, werden die Kabel vom Netzteil nach außen gelegt.

Versuch, Mainboard einzupassen
Versuch, Mainboard einzupassen
Die ersten Versuche, das Mainboard einzupassen, kann man auf dem Foto sehen. Das Ganze aus der Perspektive von außen vom Input/Output Shield. Die einzelnen Anschlüsse sind noch nicht richtig in den Aussparungen des Input/Output Shields.

I/O-Shield bereitet kleinere Probleme
I/O-Shield bereitet kleinere Probleme
Es sind mehrere Versuche notwendig, bis das Mainboard so einigermaßen eingepasst ist. Das Input/Output Shield bereitet halt irgendwie kleinere Problemchen. Aber es wird schon klappen.

Mainboard liegt lose im Inneren
Mainboard liegt lose im Inneren
Das Mainboard liegt jetzt im Inneren des Computers. Es muss mit insgesamt sieben Schrauben mit den Messingsschrauben, die gerade vorhin eingebaut wurden, verbunden werden.

Sind diese Schrauben die richtigen?
Sind diese Schrauben die richtigen?
Sind diese Schrauben die richtigen?

Oder sind es diese Schrauben?
Oder sind es diese Schrauben?
Oder sind diese Schrauben die richtigen? Die Antwort kann durch ausprobieren herausgefunden werden.

Aussparung unterhalb vom Netzteil
Aussparung unterhalb vom Netzteil
Unterhalb vom Netzteil befindet sich eine Aussparung für eine noch zu befestigende Schraube.

Links sind zwei weitere Aussparungen
Links sind zwei weitere Aussparungen
In der Mitte links direkt unterhalb von den vier externen Audioanschlüsse gibt es eine Aussparung. Und ganz links unten neben dem Anschluss für ein mögliches Diskettenlaufwerk ist eine weitere Aussparung für eine Schraube vorhanden.

Aussparungen im rechten unteren Viertel des Mainboards
Aussparungen im rechten unteren Viertel
Eine Aussparung für eine Schraube befindet sich schräg links unterhalb von den dunkelgelben Serial ATA Anschlüssen.
Eine weitere Aussparung gibt es direkt unterhalb vom zweiten gelben Arbeitsspeicher Steckplatz. Eine weitere Aussparung befindet sich ganz rechts außen in der Höhe der Northbridge.

Aussparungen auf Höhe der Northbridge
Aussparungen auf Höhe der Northbridge
Hier das Ganze aus einer etwas anderen Perspektive. Rechts auf dem Foto sieht man die Kühlrippen der Northbridge. Oberhalb von der Northbridge und rechts neben den vier Arbeitsspeicher Steckplätzen sind die beiden Aussparungen für zwei Schrauben.

Aussparungen sind teilweise versetzt
Aussparungen sind teilweise versetzt
Und hier ein Blick auf zwei Aussparungen. Einerseits die Aussparung unterhalb vom Netzteil, das war bereits erwähnt worden. Und die ebenfalls bereits erwähnte Aussparung unterhalb der externen Audioanschlüsse. Diese beiden Aussparungen befinden sich nicht direkt in einer vertikalen Linie zueinander. Sie sind geringfügig zueinander versetzt. Jedoch befinden sich die drei Aussparungen (zwei davon sind auf dem Bild zu sehen) auf der Höhe der Northbridge horizontal in einer Linie zueinander.
Was bringen diese ganzen Ausführungen? Eine kleine Vorstellung, wie so ein Mainboard aussieht. Grundsätzlich sehen alle Mainboards ähnlich aus.

Drei Aussparungen auf Höhe der Northbridge
Drei Aussparungen auf Höhe der Northbridge
Und hier ein Blick aus einer anderen Perspektive. Auf der Höhe der Northbridge befinden sich drei Aussparungen in einer Linie. Dort wird das Mainboard fest geschraubt werden müssen. Beim einschrauben muss vorsichtig vorgegangen werden. Insbesondere muss auf den Arbeitsspeicher Rücksicht genommen werden.

Schraube links unten wird eingeschraubt
Schraube links unten wird eingeschraubt
Die Schraube links unten zur Rückseite des Gehäuses hin wird fest geschraubt.

Schraube oberhalb vom RAM wird eingeschraubt
Schraube oberhalb vom RAM
Hier wird eine Schraube oberhalb vom Arbeitsspeicher fest geschraubt. Die dazugehörige Aussparung hatte ich glaube ich noch gar nicht erwähnt. Also hierbei muss genau aufgepasst werden, dass der Arbeitsspeicher beim Einschrauben nicht beeinträchtigt wird. Als Schraubenzieher kommt übrigens ein Set vom billigen Jakob zum Einsatz. Wen es interessiert.

Schraube links unten ist noch locker
Schraube links unten ist noch locker
Die Schraube links unten ist schon angebracht. Sie ist nicht vollständig fixiert, sondern nur relativ locker verschraubt. Damit das Mainboard noch um Millimeter verschoben werden kann. Die Schraube rechts unten in der Nähe der dunkelgelben Serial ATA ist noch nicht eingefügt worden.

Weitere Schraube einschrauben
Weitere Schraube einschrauben
Die Schraube links unterhalb von den Serial ATA Anschlüssen wird eingeschraubt.

Widerspenstige Schraube
Widerspenstige Schraube
Und jetzt wird versucht, die Schraube direkt unterhalb vom Netzteil festzuschrauben. Das klappt nicht so richtig. Macht aber nichts. Irgendwie wird die Konstruktion schon halten. Die Schraube will nicht so richtig fassen.

Schraube greift nicht richtig
Schraube greift nicht richtig
Hier bei vergrößerten Foto sieht man, dass die Schraube links oben nicht so richtig passen will. Macht nichts, die ganze Konstruktion funktioniert auch so.

Schraube festdrehen
Schraube festdrehen
Ein weiterer Versuch, die problematische Schraube richtig fest zu drehen.
Nochmal ein paar Worte zu den beiden Anschlüssen rechts auf dem Foto. Man sieht den CPU-Kühler Anschluss. Der Stromanschluss des CPU-Kühlers war vorhin schon mit dem Mainboard verbunden worden. Links vom CPU-Kühleranschluss befindet sich der ATX 12 V Anschluss. Hier wird später ein Stromkabel angeschlossen werden.

Aussparung rechts von den Audioanschlüssen
Aussparung rechts von den Audioanschlüssen
Rechts von den externen Audioanschlüssen muss noch eine Schraube befestigt werden.

Schraube wird befestigt
Schraube befestigen
Und diese Schraube wird jetzt auch eingeschraubt.

Weitere Schraube befestigen
Weitere Schraube befestigen
Hier wird die Schraube eingeschraubt, die sich auf der Höhe der Northbridge befindet. Aufpassen, dass der Arbeitsspeicher beim Einschrauben nicht beschädigt wird.

Schraube beim Arbeitsspeicher festziehen
Schraube beim Arbeitsspeicher festziehen
Die Schraube jetzt gleich noch richtig fest ziehen, denn es sind jetzt eigentlich alle Schrauben zumindest locker mit dem Mainboard verbunden. Also jetzt kann mit dem Nachziehen aller Schrauben begonnen werden.

Schraube hinten unten fest ziehen
Schraube hinten unten fest ziehen
Die Schraube ganz unten hinten im Gehäuse beim Anschluss für das Diskettenlaufwerk festziehen. Vorhin war diese Schraube lediglich locker eingeschraubt worden.

Schraube bei SATA-Anschlüssen festziehen
Schraube bei SATA-Anschlüssen festziehen
Und jetzt die Schraube bei den Serial ATA Anschlüssen festziehen.

Schraube bei Audioanschlüssen festziehen
Schraube bei Audioanschlüssen festziehen
Und nun die Schraube unterhalb der Audioanschlüsse festziehen.

Luftstrom von CPU -Lüfter und Netzteil
Luftstrom von CPU-Lüfter und Netzteil
Dieses Bild ist etwas dunkel geraten, macht aber nichts. Es eignet sich, um mal kurz auf den Luftstrom einzugehen. Der Luftstrom wird vom Ventilator des CPU-Kühlers in Richtung auf das Input/Output-Shield befördert. Das Netzteil seinerseits wiederum befördert die Luft aus dem Bereich zwischen CPU-Kühler und Input/Output Shield weg nach außen. Im praktischen Betrieb ist das sehr leise.

Gitter an Rückseite sind offen
Gitter an Rückseite sind offen
Das Bild eben war ganz schön dunkel. Hier ein etwas helleres. Der Ventilator zieht die Luft an und befördert sie in Richtung auf das Input/Output Shield. Ist diese Art der Kühlung optimal? Wahrscheinlich schon. Die Frage ist, ob die beiden Gitter an der Rückseite des Gehäuses offen bleiben sollten oder besser abgedeckt werden sollten? Also wie kann die Luft im Gehäuse optimal zur Kühlung geleitet werden?

DVD-Laufwerke einsetzen

DVD-Laufwerke sind noch nicht eingebaut
DVD-Laufwerke sind noch nicht eingebaut
Die DVD-Laufwerke sollen eingesetzt werden. Hierzu müssen an der Front des Gehäuses insgesamt zwei obere Laufwerksblenden entfernt werden.

Vier Laufwerksblenden von innen
Vier Laufwerksblenden von innen
Hier ein Blick von innen auf insgesamt vier Laufwerksblenden. Die beiden oberen Laufwerksblenden müssen entfernt werden.

Blende für Diskettenlaufwerk
Blende für Diskettenlaufwerk
Ein weiterer Blick - diesmal mit der Oberseite des CPU-Kühlers im Vordergrund. Ganz rechts sieht man die Laufwerksblende für ein mögliches Diskettenlaufwerk. Aber ein Diskettenlaufwerk soll nicht eingebaut werden.

Zwei Laufwerksblenden sollen ausgebaut werden
Zwei Laufwerksblenden sollen ausgebaut werden
Also es bleibt dabei. Es sollen nur die zwei Laufwerksblenden ganz links auf dem Foto ausgebaut werden.

Laufwerksblende mit Schraubenzieher lockern
Laufwerksblende lockern
Die oberste Laufwerksblende wird vorsichtig mit einem Schraubenzieher gelockert.

Oberste Laufwerksblende ist gelockert
Oberste Laufwerksblende ist gelockert
Die oberste Laufwerksblende ist jetzt etwas gelockert.

Laufwerksblende nach innen drücken
Laufwerksblende nach innen drücken
Die oberste Laufwerksblende wird nach innen gedrückt.

Laufwerksblende ist entfernt
Laufwerksblende ist entfernt
Die oberste Laufwerksblende ist jetzt entfernt worden.

Zweite Laufwerksblende entfernen
Zweite Laufwerksblende entfernen
Und nun das gleiche Spielchen mit der zweiten Laufwerksblende von oben durchführen.

Zwei Laufwerksblenden sind entfernt
Zwei Laufwerksblenden sind entfernt
Die beiden obersten Laufwerksblenden sind jetzt entfernt. Man kann klar und deutlich im Inneren des Gehäuses den CPU-Lüfter sowie die Speicherbausteine - insgesamt sind es 4 GB - erkennen. Und man sieht auch noch den 24 poligen ATX Stromanschluss.
Es ist nun so, dass man ein bisschen darüber nachdenken muss, wie welche Länge das DVD-Laufwerk und der DVD-Brenner haben. Es kann nämlich sein, dass bei älteren DVD-Laufwerken (Baujahr 2002) die Länge etwas größer geraten ist, so dass es zu Platzproblemen mit dem Mainboard beziehungsweise dem Arbeitsspeicher kommen kann. Dazu gleich mehr.


Der DVD-Brenner (Baujahr 2006) wird in den oberen Schacht eingeschoben. Das wird später noch abgeändert werden.

DVD-Brenner ist eingeschoben
DVD-Brenner ist eingeschoben
Der DVD-Brenner ist in den obersten Schacht eingeschoben.

DVD-Brenner ist noch nicht verschraubt
DVD-Brenner ist noch nicht verschraubt
Hier sieht man von der Seite, wie der DVD-Brenner in den obersten Schacht eingeschoben ist. Links ist noch reichlich Platz. Der DVD-Brenner ist noch nicht mit dem Gehäuse verschraubt.

Schraube für DVD-Brenner befestigen
Schraube für DVD-Brenner befestigen
Die erste Schraube für den DVD-Brenner wird befestigt.

Weitere Schraube befestigen
Weitere Schraube befestigen
Eine weitere Schraube für den DVD-Brenner befestigen. Diese Schrauben lagen übrigens nicht dem DVD-Brenner selbst bei, sondern waren dem Mainboard beigelegt. Es kann sein, dass die Schrauben nicht ausreichen, wenn mehrere Laufwerke eingebaut werden und bei diesen Laufwerken kein Befestigungsmaterial mitgeliefert worden war. Befestigungsschrauben kann man bei Bedarf für ein paar Euro beim bekannten Auktionshaus kaufen. Also falls ein Mangel an Schrauben eintreten sollte, muss das halt gesondert bestellt werden.

Dritte Schraube für DVD-Brenner
Dritte Schraube für DVD-Brenner
Die dritte Schraube für den DVD-Brenner einschrauben.

Vierte Schraube für DVD-Brenner einschrauben
Vierte Schraube für DVD-Brenner einschrauben
Und jetzt ist die vierte Schraube für den DVD-Brenner dran. Schritt für Schritt wird alles sauber befestigt.

Jumper ist auf Master gestellt
Jumper ist auf Master gestellt
Dies ist die Rückseite des DVD-Laufwerks (Baujahr 2002). Der Jumper ist im Moment auf Master eingestellt. Dieses Laufwerk soll jedoch als Slave eingestellt sein. Das ist notwendig, sonst geht es nicht. Das oberste Laufwerk im Computer ist Master, und das darunter liegende Laufwerk ist Slave.

Jumper auf Slave setzen
Jumper auf Slave setzen
Der Jumper vom DVD-Laufwerk ist jetzt auf Slave eingestellt.

Älteres DVD-Laufwerk einschieben
Älteres DVD-Laufwerk einschieben
Das DVD-Laufwerk (Baujahr 2002) in den Computer einschieben.

DVD-Laufwerk ist eingeschoben
DVD-Laufwerk ist eingeschoben
Das DVD-Laufwerk ist jetzt vollständig eingeschoben. Also im Augenblick befindet sich der neue DVD-Brenner ganz oben im Computer. Das vier Jahre ältere DVD-Laufwerk befindet sich darunter. Später wird sich herausstellen, dass diese Anordnung der beiden Laufwerke nicht optimal ist. Das liegt an den unterschiedlichen Abmessungen der beiden Laufwerke. Das ältere Laufwerk ist größer als das neuere. Aber dazu später mehr.

Schraube für DVD-Laufwerk festziehen
Schraube für DVD-Laufwerk festziehen
Die erste Schraube des DVD-Laufwerks wird festgezogen. Man kann auf dem Foto sehen, dass dieses DVD-Laufwerk länger ist als der DVD-Brenner ganz oben im Computer. Später wird die Anordnung der beiden optischen Laufwerke vertauscht werden. Aber das war beim anfertigen dieser Fotos noch nicht absehbar.

Älteres DVD-Laufwerk ist etwas größer
Älteres DVD-Laufwerk ist etwas größer
Hier das gleiche Szenario nochmal aus einer etwas anderen Perspektive. Das Laufwerk rechts auf dem Foto im oberen Schacht ist aus dem Jahr 2006. Das Laufwerk im unteren Schacht, bei dem gerade die Schraube fest gezogen wird, ist aus dem Jahr 2002. Es ist größer.

Weitere Schraube festziehen
Weitere Schraube festziehen
Eine weitere Schraube für das DVD-Laufwerken festziehen. Man kann schon ahnen, was das Problem sein könnte. Das ältere DVD-Laufwerk kommt dem Mainboard und dem Arbeitsspeicher bedenklich nahe. Oder genauer gesagt: Die Verkabelung des älteren DVD-Laufwerks könnte Probleme bereiten.

Schraube für DVD-Laufwerk ist festgezogen
Schraube für DVD-Laufwerk ist festgezogen
Die Schraube für das DVD-Laufwerk ist nun festgezogen.

Festplatte einbauen

Maxtor Festplatte mit 200 GB
Maxtor Festplatte mit 200 GB
Zu einem normalen Computer gehören natürlich nicht nur optische Laufwerke - diese waren gerade eben eingebaut worden -, sondern auch mindestens eine Festplatte. Auf dem Foto ist eine Maxtor Festplatte zu sehen. Sie hat eine Speicherkapazität von 200 GB.

Jumper auf Cable Select
Jumper auf Cable Select
Der Jumper befindet sich auf Cable Select. Das kann so gelassen werden. Links sieht man den IDE-Anschluss. Rechts ist der Stromanschluss.

Festplatte einschieben
Festplatte einschieben
Die Festplatte einschieben. Irgendwie hängt die Festplatte ein bisschen über dem Mainboard. Also genau das ist es, was ich vorhin mit den Platzproblemen meinte. Das Gehäuse könnte etwas länger sein (Abstand zwischen Frontseite und Rückseite). Man kriegt es dann im Ergebnis schon irgendwie hin, aber es könnte alles etwas lockerer sein mit mehr Platz. Auch kann man ganz oben auf dem Foto sehen, dass das untere optische Laufwerk größer ist als das obere optische Laufwerk. Das wird später vertauscht werden. Also das DVD-Laufwerk (2002) kommt nach ganz oben. Und der momentan noch ganz oben liegende DVD-Brenner (2006) kommt darunter. Das führt dann dazu, dass der Abstand zum Mainboard optimiert ist. Es kommen ja noch bei den beiden optischen Laufwerken die Kabel dazu. Und diese Kabel kommen bei der momentanen Anordnung der beiden optischen Laufwerke bedenklich nahe dem Ventilator und vor allem dem Arbeitsspeicher. Also etwas ist schon ärgerlich, dass dieses Computergehäuse nicht etwas größer ist. Aber was soll es, muss eben wieder ein bisschen ausgebaut werden und wieder eingebaut werden, am Ende klappt es dann schon.

Schraube für Festplatte fest schrauben
Schraube für Festplatte fest schrauben
Hier wird eine Schraube von der Festplatte fest geschraubt.

Schraube für Festplatte festziehen
Schraube für Festplatte festziehen
Die Schraube wird festgezogen. Also die ganze Konstruktion ist im Augenblick suboptimal. Irgendwie ist die Festplatte viel zu nah am Mainboard. Es fehlt einfach ein bisschen Platz.

Weitere Schraube für Festplatte einschrauben
Weitere Schraube für Festplatte einschrauben
Die zweite Schraube für die Festplatte einschrauben. Wie oben gesagt - Schrauben kann man auch beim bekannten Auktionshaus kaufen.

Nähe zwischen Festplatte und Mainboard
Nähe zwischen Festplatte und Mainboard
Die zweite Schraube für die Festplatte ist festgezogen. Auch in dieses Foto verdeutlicht wieder mal die bedenkliche Nähe zwischen Festplatte und Mainboard. Also wenn es sich um eine Serial ATA Festplatte handeln würde, dann wäre der Abstand zum Mainboard nicht so bedenklich. Aber diese IDE-Festplatte ist sehr nahe an den beiden IDE-Anschlüssen am Mainboard. Und irgendwie passt das nicht so richtig. Denn die Kabel brauchen ja auch Platz.
Deswegen erneut der Hinweis: Dieses Gehäuse passt meiner Meinung nach nicht optimal zu diesem Mainboard. Lieber ein etwas größeres Gehäuse nehmen.

Weitere Arbeiten

Schraube wieder entfernen
Schraube wieder entfernen
Es wird jetzt Zeit, das oberste Laufwerk wieder abzuschrauben. Es soll mit dem darunter liegenden Laufwerk vertauscht werden.

DVD-Laufwerke sind unterschiedlich lang
DVD-Laufwerke sind unterschiedlich lang
Hier einmal die Ansicht auf den oberen kürzeren DVD-Brenner aus dem Jahr 2006. Darunter liegt das längere DVD-Laufwerk aus 2002. Beide Geräte sollen vertauscht werden. Zusätzliche Arbeit, die aufgrund des relativ kurzen Gehäuses notwendig ist.

Mehr Platz wäre wünschenswert
Mehr Platz wäre wünschenswert
Nochmal ein Foto mit der Festplatte. Ärgerlich, dass nur so wenig Platz da ist.

Kabel führen zur Frontseite
Kabel führen zur Frontseite
Hier ein Blick auf einige Kabel, die später noch mit dem Mainboard verbunden werden müssen. Diese Kabel führen zur Frontseite des Gehäuses.

USB-Kabel für Frontseite des Gehäuses
USB-Kabel für Frontseite des Gehäuses
Dies ist das USB-Kabel für die Frontseite des Gehäuses. Hiermit werden die zwei USB-Anschlüsse an der Frontseite des Gehäuses betrieben.

USB-Anschlüsse auf Mainboard
USB-Anschlüsse auf Mainboard
Dieses im vorhergehenden Foto abgebildete interne USB-Kabel wird direkt auf dem Mainboard an einen der beiden gelben Anschlüsse eingesteckt. Die Aussparungen sind eindeutig. Man muss nur aufpassen, dass man nicht versehentlich einen der beiden linken schwarzen Firewire Anschlüsse erwischt. Also man kann da durchaus was falsch machen. Deswegen genau aufpassen beim Anschluss. Im Zweifel nochmal genau nachlesen.

Audioanschluss für Gehäusefrontseite
Audioanschluss für Gehäusefrontseite
Dies ist der Anschluss für den Kopfhörer und das Mikrophon an der Front des Gehäuses.

Gedanken über optimale Komponentenanordnung
Gedanken über optimale Komponentenanordnung
Hier nochmal einen Blick in das Innere des Computers. Das ist schon notwendig, sich genauer Gedanken darüber zu machen, wie eine optimale Anordnung der einzelnen Komponenten erreicht werden kann. Also scheinbar ist schon genügend Platz zwischen dem unteren DVD-Laufwerk (2002) und dem Mainboard. Aber beim Zusammenbau des Gerätes erschien das doch etwas problematisch zu sein - wegen der Kabel. Entsprechend sieht es auch unten aus bei der Festplatte. Dort ist zwar an sich auch genügend Platz. Aber irgendwie ist das dann mit den Kabeln etwas zu eng.

FireWire-Kabel führt zur Gehäusefront
FireWire-Kabel führt zur Gehäusefront
Und dies ist der Anschluss für Firewire. Dieses Kabel führt zur Frontseite des Gehäuses. Jedes einzelne Kabel ist eindeutig gekennzeichnet. Jedoch stimmen die Farben der Kabel (blau, grün, rot, etc.) nicht mit derjenigen Spezifikation überein, die man im Internet finden kann. Also das ist in sich widersprüchlich. Wahrscheinlich gilt das, was auf den Steckern steht. Aber warum sind die vorhandenen Farben nicht korrekt den Steckern zugeordnet? Diese fehlerhafte Zuordnung der Farben zur Markierung der Stecker ist höchstwahrscheinlich unschädlich. Aber wer weiß? Genau genommen müsste man jetzt jedes einzelne Kabel durchmessen und schauen, ob es mit der Frontseite des Gerätes übereinstimmt. Aber darauf muss man erstmal kommen. Zu kompliziert, deswegen wird Firewire vorläufig nicht angeschlossen. Das Mainboard hat ja einen externen Firewire Anschluss an der Rückseite. Da ist der Anschluss an der Vorderseite nicht unbedingt zwingend notwendig. Wäre halt schön gewesen, aber die Sache mit den falsch zugeordneten Farben ist momentan zu umständlich.

Kleine Anschlüsse unten am Mainboard
Kleine Anschlüsse unten am Mainboard
Und hier mal ein Blick auf die vielen kleinen Stecker ganz unten am Mainboard. Da gibt es die beiden internen schwarzen Anschlüsse für FireWire. Aber das Kabel macht - wie eben dargelegt - ein bisschen Sorgen. Deswegen wird auf FireWire an der Frontseite des Gehäuses vorläufig verzichtet.

Festplatte wieder abschrauben
Festplatte wieder abschrauben
Weil die Festplatte nicht am optimalen Standort ist, wird sie wieder abgeschraubt. Im Augenblick wird die erste Schraube gelöst.

Zweite Schraube von Festplatte lösen
Zweite Schraube von Festplatte lösen
Und jetzt wird die zweite Schraube wieder gelöst. Die Festplatte soll einen Stockwerk tiefer eingehängt werden.

Zwei Festplatten im Schacht
Zwei Festplatten im Schacht
Im Augenblick befinden sich zwei Festplatten im Schacht. Die 200 GB Festplatte befindet sich ein Stockwerk tiefer. Eine weitere 120 GB Festplatte befindet sich zwei Stockwerke darüber. Ist diese Anordnung optimal?

Platzsorgen wegen IDE-Anschluss
Platzsorgen wegen IDE-Anschluss
Also beide Festplatten ragen ein bisschen über das Mainboard hinaus. Wenn diese beiden Festplatten Serial ATA Festplatten wären, gäbe es kein Platzproblem. Aber es handelt sich um IDE-Festplatten. Mit der notwendigen Verkabelung ist das irgendwie nicht optimal aus Platzgründen.

Untere Festplatte nach vorne versetzen
Untere Festplatte nach vorne versetzen
Die untere Festplatte wird einfach etwas weiter nach vorne zur Frontseite des Gehäuses hin verschoben.

Optische Laufwerke sind vertauscht
Optische Laufwerke sind vertauscht
Hier sieht man die beiden optischen Laufwerke jetzt in vertauschter Anordnung. Das DVD-Laufwerk (2002) befindet sich ganz oben. Der DVD-Brenner (2006) befindet sich darunter. So ist die Anordnung schon besser. So ist ein größerer Abstand zum Mainboard gewährleistet. Die Kabel sollen nicht zu nah am Arbeitsspeicher vorbeigeleitet werden. Auf diese Weise konnte ein bisschen Platz gewonnen werden.

Festplatten sind versetzt angeordnet
Festplatten sind versetzt angeordnet
So sind die beiden Festplatten jetzt angeordnet. Irgendwie macht das keinen wirklich guten Eindruck. Aber einen Versuch ist das wert.

Festplatte direkt an Metallgitter
Festplatte direkt an Metallgitter
Und hier wird auch deutlich, warum der Eindruck nicht so wirklich gut ist. Die untere Festplatte grenzt direkt an das Metallgitter an der Frontseite des Gehäuses an. Dabei können dann Vibrationen vom Gehäuse auf die Festplatte und umgekehrt zusätzlich übertragen werden. Außerdem ist möglicherweise kein Platz mehr für Lüfter vorhanden. Zumindest nicht auf der Seite zur Festplatte hin. Also das überzeugt nicht, aber wie will man sonst mit diesem Gehäuse zu einer Lösung kommen?

Schraube der Festplatte festziehen
Schraube der Festplatte festziehen
Die Schraube der oberen Festplatte wird festgezogen.

IDE-Laufwerkskabel
IDE-Laufwerkskabel
Das ist ein IDE-Laufwerkskabel. Damit können entweder zwei optische Laufwerk oder zwei Festplatten mit dem Mainboard verbunden werden.

Zwei IDE-Laufwerkskabel am Mainboard
Zwei IDE-Laufwerkskabel am Mainboard
Auf dem Foto sieht man zwei IDE-Laufwerkskabel, die mit dem Mainboard verbunden sind. Dass eine Laufwerkskabel ist mit der unteren Festplatte verbunden. Naja, vielleicht könnte man diese Festplatte wieder ein bisschen in Richtung auf das Mainboard verschieben. Das wäre wahrscheinlich die bessere Lösung.

IDE-Kabel verbindet DVD-Laufwerke
IDE-Kabel verbindet DVD-Laufwerke
Das IDE-Kabel verbindet die beiden optischen Laufwerke untereinander und mit dem Mainboard.

Interner Audio-Anschluss für Frontseite
Interner Audio-Anschluss für Frontseite
Der Audio-Anschluss der Frontseite wird mit dem Mainboard verbunden. Der Audio-Anschluss befindet sich unmittelbar neben den externen Audioanschlüssen. Warum nur? Die Antwort dürfte jedermann klar sein.

Kabel am internen USB-Anschluss
Kabel am internen USB-Anschluss
Den USB-Anschluss mit dem Mainboard verbinden. Dadurch können dann zwei USB-Anschluss an der Frontseite des Gehäuses verwendet werden.

IDE-Kabel mit Kabelbinder
Kompakt: IDE-Kabel mit Kabelbinder
Das IDE-Kabel, das zu den beiden optischen Laufwerken oben im Gehäuse führt wird mit Kabelbinder geschickt verkleinert. Dazu war das IDE-Kabel zuvor vorsichtig gefaltet worden. Wozu das Ganze? Nun ja, die Luftzirkulation im Gehäuse sollte nicht unnötig erschwert werden. Insbesondere sollte nicht direkt vor dem CPU-Kühler ein breites IDE-Kabel den Luftstrom allzu sehr beeinflussen. Und so ein zusammen gebundenes IDE-Kabel hat einfach sehr viel geringere Auswirkungen auf die Luftzirkulation im Gehäuse.
Ferner kann man einige Stromkabel sehen, die schon mit den beiden Festplatten verbunden sind.

Unordnung am Gehäuseboden
Unordnung am Gehäuseboden
Kaum zu erkennen ist der Audioanschluss, durch den der Computer bei bestimmten Zuständen kurz piepst. Dieser diesbezügliche Anschluss befindet sich ziemlich weit rechts unten im Mainboard. Die ganze Unordnung mit den vielen Kabeln muss später noch ein bisschen durch Kabelbinder aufgeräumt werden. Also Kabelbinder sollte man auf jeden Fall immer bereit liegen haben, wenn man einen Computer baut.

Vierpolige ATX- Stromversorgung ist angeschlossen
Vierpolige ATX- Stromversorgung ist angeschlossen
Auf dem Foto ist der vierpolige Stromanschluss in der Nähe der CPU angeschlossen worden. Er befindet sich etwas oberhalb vom Anschluss des CPU-Kühlers. Man sieht, es werden immer mehr Kabel. Nicht alle Kabel sind zwingend notwendig für den Betrieb des Computers. Aber die Stromversorgung ist schon eine notwendige Voraussetzung, um den Computer starten zu können.

24 poliger ATX Stromanschluss rechts außen
24 poliger ATX Stromanschluss rechts außen
Und hier sieht man den 24 poligen Stromanschluss ganz rechts außen. Ziemlich viele Kabel sind zu sehen. Diese müssen möglichst kompakt zusammengehalten werden mit Kabelbindern, um die Luftzirkulation im Gehäuse so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Außerdem sollen die Kabel ja auch nicht mit Bauteilen auf dem Mainboard unmittelbar in Berührung kommen. Denn wer weiß schon, wie elektrische beziehungsweise magnetische Felder von Kabeln wirken. Deswegen muss mit Kabelbindern alles seine Ordnung haben. Vor allem sollte kein Kabel direkt mit dem Arbeitsspeicher in Berührung kommen.

Jumper mit Pinzette umsetzen
Jumper mit Pinzette umsetzen
Wie bereits oben dargelegt, sind die beiden optischen Laufwerke miteinander getauscht worden. Dabei war übersehen worden, die Jumper für Master und Slave ebenfalls zu vertauschen. Das geschieht jetzt hier nachträglich mit einer Pinzette.

Jumper des DVD-Brenners versetzen
Jumper des DVD-Brenners versetzen
Und hier wird mit einer Pinzette der Jumper des DVD-Brenners geändert.

Kabelbinder hält Kabelbaum zusammen
Kabelbinder hält Kabelbaum zusammen
Der Kabelbaum des Computers wird mit Kabelbinder zusammengebunden. Der überstehende Rest des Kabelbinders wird mit der Zange abgeknipst.

Kabelbinder sollen Ordnung schaffen
Kabelbinder sollen Ordnung schaffen
Und so sieht das Ganze im Augenblick aus. Mit Kabelbinder wird für ein Minimum an Ordnung gesorgt. Aber ganz ohne Kabel geht es nicht. Man könnte das sicherlich noch besser anordnen.

Kabel für Frontseite sind angeschlossen
Kabel für Frontseite sind angeschlossen
Hier sind jetzt einige Kabel für die Frontseite des Gehäuses angeschlossen. Also für Power, Reset, Power-Leuchte und Festplatten-Leuchte.

Hauptstromkabel ist noch nicht angeschlossen
Hauptstromkabel ist noch nicht angeschlossen
Zur Inbetriebnahme des Computers muss das Stromkabel angeschlossen werden und natürlich auch der Hauptschalter eingeschaltet werden.

VGA-Anschluss für Monitor links oben
VGA-Anschluss für Monitor links oben
Links oben befindet sich der VGA-Anschluss. Eine zusätzliche Grafikkarte ist nicht im Computer eingebaut. Es soll die Grafikkarte vom Mainboard verwendet werden. Keine zusätzliche Erweiterungskarte ist installiert.

Anschlüsse an der Gehäusefront
Anschlüsse an der Gehäusefront
Nochmal ein Blick auf die Frontseite des Gerätes. USB, Audioausgang, Mikrophoneingang, sind funktionstüchtig, weil an das Mainboard angeschlossen. Lediglich ganz rechts außen der FireWire Anschluss ist nicht in Betrieb, denn er ist mit dem Mainboard nicht verbunden. Das lag an der etwas widersprüchlichen Farbmarkierung der einzelnen Adern. Also dieser Anschluss ist vorläufig nicht in Betrieb.

Windows XP CD-ROM einlegen
Windows XP CD-ROM einlegen
Es kann jetzt die Windows XP Home CD eingelegt werden und das Betriebssystem installiert werden. Alles klappt auf Anhieb.

Dieser Beitrag sollte deutlich gemacht haben, wie so ein Zusammenbau eines Computers abläuft.

Ohne Gewalt musste der CPU-Kühler aufgesetzt werden.

Ein Problem war das relativ kurze Computergehäuse (Abstand von der Frontseite zur Rückseite). Hier mussten die beiden optischen Laufwerke untereinander ausgetauscht werden. Außerdem gab es Platzprobleme mit der unteren Festplatte.

Ein weiteres Problem war der interne Anschluss von FireWire wegen der widersprüchlichen Farben.

Fazit

Man kann sicherlich das eine oder andere anders machen. So ein Zusammenbau ist nicht unendlich schwierig, erfordert aber schon einiges an Hintergrundwissen. Ein Arbeitsgerät, das viele Stunden am Tag im Einsatz sein kann, da kann man schon ein bisschen Zeit investieren. Das Ergebnis kann sich dann auf jeden Fall sehen lassen: Ein leiser, schneller und aktueller Computer. Und nur diejenigen Bauteile, die auch wirklich benötigt werden, sind eingebaut. Keinen überflüssigen Schnickschnack einbauen, der das System unnötig kompliziert macht.

Ein wirklicher Kostenvorteil besteht bei Marke Eigenbau im Ergebnis eigentlich kaum. Aber teurer als ein fertig gebautes Gerät ist es auch nicht. Dafür konnte jede einzelne Komponente genau ausgewählt werden.

8 Comments

  1. Hivemind said,

    February 14, 2007 at 02:27

    Ich bin einfach baff Oo
    da hast du dir aber Mühe gegeben und wirklich alles in akribischer Kleinarbeit dokumentiert!
    Das Läßt nur die Frage in mir aufkeimen, wo du die Freizeit für soetwas hernimmst? :)
    Ich hoffe der Aufwand hat sich gelohnt und viele PC Anfänger werden einen Eindruck vom Eigenbau bekommen - andererseits ist das für Computerfirmen, wie ich eine besitze auch wieder negativ, wenn plötzlich jeder seinen PC selber bastelt ;)

  2. Perspektive2010 said,

    February 14, 2007 at 04:46

    Wenn ich mir mittlerweile die Kühlkörper so ansehe, weiß ich nicht, ob da eine CPU gekült werden soll oder ein Home-AKW :shock:

    Gruß

    Alex

  3. Hivemind said,

    February 15, 2007 at 22:48

    So ein Kühler ist sehr praktisch, wir verkaufen PCs mit solchen und ähnliche Kühlern auch zum direkten passiv kühlen, falls du einen geräuschlosen PC willst sollte das auch mit der CPU zu schaffen sein. Ist sehr praktisch wenn du keinen nervigen aktiv Lüfter brauchst ;)
    Am besten geeignet und recht günstig sind (Dual) Cores von AMD der EE (EnergieEfficient) Serie.
    Auch mit einem gewöhnlichen 3200+, der zur Zeit zu den weitverbreitesten Prozessoren gehört, ist dies ohne Probleme möglich.
    Falls ihr mehr Infos zu geeigneten Kühlern braucht mailt mir :)

    mfG

  4. Perspektive2010 said,

    February 16, 2007 at 06:03

    Ich frage mich eher, warum nicht einfach automatisch geregelte Peltier-Elemente um Einsatz kommen. Zu großer Stromverbrauch? Entstehung von Eis/Kondenswasser? Das sollte doch an sich durch Beschichtungen und eine fühlergesteuerte Regelung im Rahmen gehalten werden können.

    Gruß

    Alex

  5. Hivemind said,

    February 17, 2007 at 00:59

    Solltest du zufällig mal Intels 80er Core gesehen haben - der ziemlich krass ist, weil er enorme Leistung (über ein Teraflop) auf einem Sockel mit dem Verbrauch einer gewöhnlichen DesktopCPU hat - kannst du ein Peltier Element in Aktion sehen ;)
    Soll übrigens in Zukunft weitere Verbreitung finden - frage ist nur, ob ihm Consumer-Bereich.

    gn8

  6. Gulasch said,

    December 3, 2007 at 19:28

    Ich hab zwar alles so gemacht wie es hier beschrieben wurde, aber mein Pc läuft nicht:(.

  7. Kritiker said,

    December 26, 2007 at 15:15

    Nur eine Frage: Hast du Langeweile?????

  8. Kelly said,

    October 31, 2008 at 13:16

    Ich habe mir eine Audiosteckplatz an der Front angeschraubt … nun eine Frage, welcher Stecker gehört zu welchem pol ???

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